Cannabis ein Werkzeug des Teufels? Pharmaindustrie versus Naturheilkunde

16. Oktober 2021

Cannabis ein Werkzeug des Teufels? Pharmaindustrie versus Naturheilkunde

Von Arnica zu Zitronenmelisse bis hin zu medizinischem Cannabis: von Küchenkräutern zu altbewährten Hausmitteln, heute pharmazeutische Grundstoffe – MABEWO setzt neue Maßstäbe. Im Gespräch mit Jörg Trübl, Verwaltungsrat der MABEWO AG aus der Schweiz.

Es ist eine Frage der Ethik sowohl für die Pharmaindustrie als auch für die Naturheilkunde, dem Menschen zu dienen. Kontroverse Debatten beider Disziplinen sollen auf wissenschaftlicher Grundlage trotz der ökonomischen und wissenschaftlichen Gegensätzlichkeiten den Erkenntnisstand der Menschheit verbessern. Wahrlich eine schwierige Aufgabe, nicht nur die Krankheiten zu bekämpfen beziehungsweise zu lindern, sondern auch die wirtschaftliche Komponente zu berücksichtigen.

Die Natur hat für fast jedes Wehwehchen ein Heilmittel

Für die Pharmazie ist es von höchster Priorität, dass Grundstoffe verlässlich und in gleichbleibender Qualität zur Verfügung stehen. Unter dem Dach der MABEWO PHYTOPHARM werden zukünftig hochautomatisierte Anlagen für die Produktion von Arzneipflanzen, wie zum Beispiel medizinisches Cannabis, gebaut und betrieben. Im Zentrum der Entwicklung steht die Umsetzung von zuverlässigen Indoor-Farming Anlagen für Heilpflanzen, die eine reproduzierbare Qualität der Kulturen zulässt und den hohen Ansprüchen der Pharma-Industrie gerecht wird. Die MABEWO-Gruppe legt großen Wert auf ein umfassendes Qualitätsmanagement und eine präzise Prozessführung, um die exzellente Qualität in jedem Fall zu gewährleisten, betont Jörg Trübl und ist sich der Verantwortung bewusst. Das Ziel ist nach GACP und GMP-zertifizierte Produktionsanlagen die Anforderungen der Pharmazie zu erfüllen. “Als Betreiber dieser Anlagen und Erzeuger von pharmazeutischen Wirkstoffen stellen wir optimale Wachstumsbedingungen und Pflanzenqualität sicher, basierend auf einem modularen Konzept und innovativen Techniken wie zum Beispiel der Nutzung von Hydroponik”, erklärt Jörg Trübl.

Die MABEWO PHYTOPHARM AG wird von Dr. Stefan Gall geführt, der seine Kompetenz vor allem in der Kooperation mit Forschungseinrichtungen einbringt. Die erste Aufgabe der MABEWO Phytopharm ist in einer Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim ab 2021 an Genetiken von Heilpflanzen zu forschen und die Pflanzen digital zu vermessen. Dabei werden Heilpflanzen wie medizinisches Cannabis im Mittelpunkt stehen. Eine parallele Aufgabe ist die Entwicklung von Projekten im Bereich des Anbaus und der Verarbeitung von Medizinischem Cannabis. Ähnlich wie bei der Food & Energy Campus Groß-Gerau GmbH, wird die MABEWO PHYTOPHARM AG dann ein Projekt vorzuweisen haben, das als Referenzanlage dient und den Verkauf von Pharma-Domes in alle Welt unterstützt. Die selbst erzeugten pflanzlichen Produkte, etwa Blüten oder Öle, sollen an die Pharmaindustrie verkauft werden.

Cannabis ein Werkzeug des Teufels? Pharmaindustrie versus Naturheilkunde
Cannabis / Pixabay

Hanf: Eine Heilpflanze mit Geschichte

In früheren Zeiten wurden die Wirkstoffe in flüssiger Form gebunden. Der chemischen Industrie ist es in der Zeit der Industrialisierung gelungen, Arzneimittel in Pillenform zu erzeugen.m 19. und 20. Jahrhundert verschwanden die Anwendungen von Cannabis aus dem Blickfeld der Wissenschaft. Verborgene Zirkel haben die Kenntnis über Cannabis über die Zeiten bewahrt und gerettet.

Alte Kenntnisse unserer Ahnen ging nicht nur bei Ärzten und Apotheken verloren, sondern auch in der Bevölkerung in der Ausbreitung der Volksmedizin. Die Ursachen dieser Entwicklung sind noch nicht hinreichend untersucht worden. Offensichtlich ist „Cannabis als Werkzeug des Teufels“ eine Triebfeder für das Vergessen; denn reflexartige Ablehnung des Wirkstoffes war auch noch am Ende des letzten Jahrhunderts die Folge. Nur durch längere wissenschaftliche Diskussionen und Aufklärungsarbeit konnten die „ideologischen“ Hürden genommen und beendet werden. “In der heutigen Zeit besteht Konsens, dass zwischen dem Heilmittel Cannabis und einem Missbrauch als Drogenpflanze unterschieden werden muss. Deshalb wurde Cannabis auch grundlegend als Heilmittel anerkannt und freigegeben.”, erklärt Jörg Trübl.

Die Auswirkungen der Freigabe unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Forschung

Der Markt rund um das pharmazeutische Cannabis, der weltweit noch nicht vollkommen konsolidiert ist, trotz der Schwankungen an der Börse, erlebt eine stürmische Entwicklung. Liefermenge und Liefersicherheit müssen gewährleistet sein, um eine Unterversorgung zu verhindern. Nachhaltige Produktion unter den Bedingungen der absoluten Reinheit sowie gute Verträglichkeit der unterschiedlichen Produkte sind das Ziel der Erzeuger. Unter der Führung von Jörg Trübl engagiert sich die MABEWO-Gruppe aus der Schweiz, wie in der früheren Perioden der Finanzwirtschaft, einen Goldstandard zu setzen und sucht infolgedessen nicht nur europaweit, sondern weltweit die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Technikern.

Zum Wohle der Patienten setzt die Anwendung von medizinischem Cannabis auch in Zeiten der Corona-Pandemie ökologisch und ökonomisch neue Akzente. Die Bundesregierung, die die zügige Entwicklung von Cannabis-Arzneien in den Zeiten der Pandemie nach wie vor begünstigt, ging noch im März 2020 davon aus, dass Cannabis aus deutscher Produktion erst Ende 2020 zur Verfügung steht. Die Ziele konnte infolge der Pandemie weitgehend erreicht werden.

Anwendung findet medizinischer Cannabis zu meist gegen Schmerzen und in der Abwehr von Spastiken. Darüber hinaus kann dieses Heilmittel auch bei Magersucht Patienten gegen Übelkeit und viel anderen Erkrankungen angewandt werden.

Informelle, wissenschaftliche Kreise verweisen auch auf eine mögliche Anwendung, dass Coronavirus mittels Cannabis einzudämmen., aber diese Vermutung befindet sich in weiterer Untersuchung der Forschung. Infolgedessen müssen weitere, wissenschaftliche Untersuchungen und Anstrengungen folgen, um die verborgenen Wirkstoffe aus der Hanfpflanze zu definieren und zu erkennen.

V.i.S.d.P.:

Catrin Soldo
Pressesprecherin
MABEWO AG

Kontakt:

MABEWO AG
Chli Ebnet 3
CH-6403 Küssnacht/Rigi
Schweiz
T +41 41 817 72 00
info@mabewo.com

Vertreten durch Herrn Jörg Trübl

Die MABEWO AG steht für Nachhaltigkeit. „Make a better world“ investiert in die Zukunft und schafft Lebensgrundlagen, in denen grundlegende Bedürfnisse abgedeckt werden: MABEWO nutzt Photovoltaikanlagen zur Wasser- und Stromproduktion. MABEWO ist ein verlässlicher lokaler Dienstleister, der die Lebenssituation der Menschen verbessert und Arbeitsplätze schafft. Herr Jörg Trübl ist ausgebildeter Umweltingenieur und verfügt über 20 Jahre praktische wirtschaftliche Erfahrung in der Unternehmensführung als Berater, Coach und CEO von KMUs in Europa. Weitere Informationen unter: https://www.mabewo.com/

Pressekontakt:

MABEWO AG
Catrin Soldo
Chli Ebnet 3
CH-6403 Küssnacht/Rigi
Schweiz
T +41 41 817 72 00
c.soldo@mabewo.com

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