Superfoods: Ein weiterer Trend oder die Ernährung der Zukunft

9. Juli 2021

Superfoods: Ein weiterer Trend oder die Ernährung der Zukunft

Superfood und Microgreens erfolgreich kultivieren mitdem Konzept des Indoor-Farmings. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung im Trend. Superfood mit hohen Nährwerten nutzt das volle Potential – im Gespräch mit Catrin Soldo, Business Development Managerin MABEWO-Gruppe, Schweiz

Von der Acai Beere bis hin zu den Chia-Samen – Superfoods wie auch alternative gesünder und nachhaltigere Lebensmittel haben in den letzten Jahren maßgeblich an Bekanntheit gewonnen, – nicht zuletzt durch ihre Verbreitung in den Medien. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung wird mehr gepredigt, aber auch gelebt, als je zuvor. Gesunde Lebensmittel sind heutzutage nicht einfach nur noch auf der Einkaufsliste, weil sie nährstoffreich sind – sie sind im Trend. Es ist „In“, sich möglichst viel von exotischen Früchten oder Samen zu ernähren und am besten das Ganze auch online mitzuteilen. Auch die Nahrungsmittelhersteller sowie Handelsketten können das wechselnde Konsumentenverhalten für sich nutzen, was sich meist in den erhöhten Preisen zeigt. Doch wie gesund und nachhaltig ist dieser Trend und wird sich dieser in Zukunft durchsetzen können? Catrin Soldo, Business Development Managerin der MABEWO-Gruppe aus der Schweiz verfolgt spannend den Trend der Superfood und Microgreen Bewegung. “Superfood ist nicht unbedingt ein neuer Trend. Viele vergessen beim Thema Superfood unsere heimischen Helden, wie Heidelbeere, Grünkohl, schwarzer Holunder, Johannisbeere, Walnüsse oder Hirse und denken eher an Chia, Quinoa, Maca, Yacon oder Amarant. Gerade der Gedanke der Nachhaltigkeit der Nahrungsmittel ist in den Fokus gerutscht. Der Großteil der sogenannten Superfoods kommt aus tropischen Regionen. Der Transport wirkt sich negativ auf die Klimabilanz aus, wie auch die Verringerung des Sauerstoffgehaltes durch die langen Transportwege. Die Frage der Schadstoff Behandlung wird weitreichend diskutiert, da deutsche Vorgaben oftmals ungenügend eingehalten werden. Damit rücken die heimischen Helden aus dem regionalen Anbau als Alternativen für Superfoods in den Vordergrund”, so Catrin Soldo.

Superfoods: Ein weiterer Trend oder die Ernährung der Zukunft
Heidelbeeren / Food & Energy Campus Groß- Gerau GmbH

Überzeugende Eigenschaften: Ein perfekter Mix aus Nährstoffen

Zunächst stellt sich doch die Frage: Was genau wird überhaupt unter dem Begriff Superfood verstanden und welche Eigenschaften lässt diese herausstechen? Nach dem European Food Information Council (2016) werden unter dem Begriff Superfood Lebensmittel, insbesondere Obst und Gemüse, verstanden, die aufgrund ihres Nährstoffgehaltes einen höheren gesundheitlichen Nutzen als andere Nahrungsmittel vorweisen können. Zu den wohl bekanntesten Beispiele gehören, wie bereits erwähnt, Chia Samen, Acai Beeren oder auch die Goji Beere. Chia Samen können unter anderem ihren hohen Gehalt an Ballaststoffen, Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren als einige ihrer positiven Eigenschaften vorweisen und zudem noch die Verdauung fördern. Aber auch die Acai kann deutlich durch ihren hohen Anteil an Antioxidantien und eine Reihe wichtiger Vitamine sowie Mineralien überzeugen. Catrin Soldo hierzu: “Trotz ihrer zahlreichen positiven Eigenschaften geht ihre Vermarktung dieser Lebensmittel einher mit langen Lieferungsketten, was sich stark auf unsere Umwelt auswirkt genauso wie der Ausbeutung vieler Länder. Diese sowie viele weiter negative Effekte werfen die Frage auf, inwieweit unsere Vorlieben und unsere Gewohnheiten überhandnehmen. Einen möglichen Lösungsansatz könnte der Ausbau des Indoor Farming darstellen. Diesen Ansatz verfolgt die MABEWO-Unternehmensgruppe. Auch wenn es sich zunächst bei den angebauten Produkten um Gemüse, Salat und Kräuter handelt, bietet dieses Modell doch die Möglichkeit, Lebensmittel in und um unsere Städte unabhängig von der Jahreszeit anzubauen. Mit kurzen Wegen frisch auf den Tisch sozusagen.”

Indoorfarming: Die Felder der Zukunft

Indoor-Farming wird auch als primäre Alternative des Freilandanbau bezeichnet. Genauer werden darunter moderne Hightech-Gewächshaus-Konstruktionen verstanden, die ihren Ursprung in den Niederlanden haben und sich seitdem weltweit durchsetzen konnten. “Die MABEWO-AG geht mit ihren Indoor-Farming Modulen noch einen Schritt weiter. Die benötigte Energie wird durch reproduzierbare Energien, z.B. Photovoltaik-Modulen gewonnen. Eine Haut aus Solarzellen umspannt die Produktions-Indoor-Farm-Anlagen. Mithilfe dieser Methode wird der Anbau von Gemüse und anderen Pflanzen unter kontrollierten Umweltbedingungen ermöglicht. Gleichzeitig kann der Betrieb zunehmend in die Nähe der Bevölkerungszentren versetzt werden. Die positive Auswirkung des Anbaus in stadtnahen wie auch städtischen Gebieten zeigt sich unter anderem in der Verkürzung der Transportwegen was nicht nur eine Kostensenkung, sondern auch eine bedeutende Reduzierung des damit verbundenen CO2- Fußabdrucks bedeutet”, erklärt Catrin Soldo.

Der Anbau von Gemüsen, Salaten, Kräutern oder Microgreens erfolgen vertikal und hydroponisch unter Verwendung von LED-Technologie. “Die MABEWO-Produktionsmodule, Green-Doms sind ihrem Zweck entsprechend mit Sensoren und Heizung, Belüftung und Kühlung ausgerüstet. Durch die optimal angepasste LED- Technologie können die Pflanzen mit der idealen Lichtwellenlänge, Intensitäten und Photoperiode versorgt und das Wachstum somit entsprechend optimiert werden. Als daraus resultierender Vorteil ist die immense Reduzierung des Wasserverbrauchs, der Dank des ausgeklügelten Bewässerungssystems im Inneren des Green-Domes bis zu 90 Prozent an Wasser einspart. Weitere Vorteile liegen in der Reduzierung oder Minimierung der Pestizide sowie in der Reduzierung der Auswirkungen von übermäßigem Düngerabfluss”, gibt Catrin Solo zu bedenken.

Superfoods: Ein weiterer Trend oder die Ernährung der Zukunft
Technikum Solar-Dome / Mabewo AG Schweiz

Wirtschaftlich – ökologisch – umweltverträglich

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass aus wirtschaftlicher Sicht gesehen der kontrollierte Anbau weiterhin stabile Lieferketten mit entsprechender Preisstabilität und höhere Erträge pro Quadratmeter ergeben. Nachteilig zeigten sich in zahlreichen Systemen die steigenden Kosten, welche sowohl durch die Beleuchtungssysteme als auch die Klimaregelungssysteme entstehen. Die optimalen Bedingungen verlangen stabile Temperaturen und Luftfeuchtigkeit, die stets aufrechtzuerhalten ist. Erst durch die Kombination der Produktionsstätten mit erneuerbaren Energien könnten die hohen Betriebskosten gemildert und die Effizienz sowie Umweltfreundlichkeit erhöht werden. Catrin Soldo hierzu: “Diesen Herausforderungen hat sich die MABEWO Unternehmensgruppe – Make a better world – angenommen und entwickelt nachhaltige, modulare Indoor-Farming Systeme.”

V.i.S.d.P.:

Nayra Rüdiger-Wagner
Studentin & Bloggerin

Über die Autorin:

Nayra Rüdinger-Wagner absolviert aktuell den Studiengang Medien- und Kommunikationsmanagement an der SRH Fernhochschule. Neben ihrer jahrelangen Leidenschaft für die Filmbranche sowie das Reisen und das Kennenlernen anderer Länder und Kulturen, widmet sie sich nun gezielt ihrem Interesse für das Finanzwesen. Sie schätzt die freie und ortsunabhängige Gestaltung ihres Studiums, die ihr zudem erlaubt jede neue Gelegenheit zu nutzen, sich in ihren Interessengebieten weiterzubilden.

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Schweiz
T +41 41 817 72 00
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Vertreten durch Herrn Jörg Trübl

Die MABEWO AG steht für Nachhaltigkeit. „Make a better world“ investiert in die Zukunft und schafft Lebensgrundlagen, in denen grundlegende Bedürfnisse abgedeckt werden: MABEWO nutzt Photovoltaikanlagen zur Wasser- und Stromproduktion. MABEWO ist ein verlässlicher lokaler Dienstleister, der die Lebenssituation der Menschen verbessert und Arbeitsplätze schafft. Herr Jörg Trübl ist ausgebildeter Umweltingenieur und verfügt über 20 Jahre praktische wirtschaftliche Erfahrung in der Unternehmensführung als Berater, Coach und CEO von KMUs in Europa. Weitere Informationen unter: https://www.mabewo.com/

Pressekontakt:

MABEWO AG
Catrin Soldo
Chli Ebnet 3
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